Die Autobahn A 9 Nürnberg – München stellt sowohl für den überregionalen wie auch den regionalen Straßenverkehr die wichtigste Nord-Süd-Achse in Bayern dar. Die A 9 soll zwischen Stammham und dem Autobahndreieck Holledau aufgrund des derzeitigen Erhaltungszustandes im Rahmen von fünf Erhaltungsabschnitten grundhaft saniert und die Bauwerke erneuert werden. Begonnen wird mit dem Erhaltungsabschnitt 5 zwischen der Anschlussstelle (AS) Langenbruck und dem AD Holledau, Betriebs-km 472,500 bis Betriebs-km 481,500.

Das bestehende Einfeldbauwerk mit fünf Teilbauwerken wurde abgebrochen und durch ein einfeldriges, flachgegründetes Stahlbetonrahmenbauwerk ersetzt, der Rahmenriegel wird als gevoutete einfeldrige Platte aus Stahlbeton in Ortbetonbauweise ausgebildet.

Das Bauwerk wurde mit der BIM-Planungsmethode in allen Phasen bis zum Neubaumodell modelliert, es erfolgte neben der ausführlichen Planableitung und deren Möglichkeiten auch die Ableitung Massen- und Leistungspositionen. Die Bauphasenplanung konnte durch die modellbasierte Planung deutlich vereinfacht werden.

Auftraggeber

Autobahndirektion Südbayern

Bauwerksart

Rahmen

Leistungen

Objekt- und Tragwerksplanung, BIM

Brückenfläche

665m²